| Geschrieben von: Claudia Olufsen | |||
| Montag, den 06. Juli 2009 um 01:48 Uhr | |||
Norddeutsche Meisterschaften 2009 in Hamburg-Farmsen (02.07. - 05.07.)Unsere Teilnehmerinnen der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften waren Franziska, Kim und Sekina. Wir verbrachten vier Tage bei herrlichem Sonnenschein in Hamburg-Farmsen und nutzten jede Rollsportpause für verschiedenste Ausflüge wie Alsterbesichtigung, Hafenrundfahrt, Strandspaziergang und/oder Einkaufsbummel. Die meiste Zeit verbrachten wir jedoch in der Eissporthalle.
Guten Mutes starteten wir am Donnerstag ins Einlauftraining. Leider bestätigten sich unsere Befürchtungen, der Boden war undefinierbar, glatt und stumpf zugleich. Das machte sich insbesondere bei den Pirouetten bemerkbar, die erst am Ende des Einlaufens besser wurden. Mut machte uns nur die Tatsache, das alle Anderen mit den gleichen Problemen kämpften. So hörte man jedenfalls von überall das selbe Klagelied. Am Freitag begann mit unserer ersten Starterin (Kim) dann ein Wechselbad der Gefühle über das Wochenende. Kim lief eine ordentliche Kurzkür, erhielt eine sehr gute Bewertung und landete so auf dem 4.Platz. Damit erfüllte sie sich einen Wunsch: Sie durfte in der letzten und somit besseren Einlaufgruppe ihre Kür zeigen. Wir waren zufrieden. Sekina hingegen patzte zu viel, woraufhin sie nur auf dem 6.Platz landete.
Am Samstag war Franziska, gleich mit ihrer Kurz- und der Kür an der Reihe. Auch bei ihr wollte es in der Kurzkür nicht so recht klappen. Und so startete sie nach einer sehr kurzen zweistündigen Erholungszeit enttäuscht, aber auch mit (vielleicht notwendigen) Wut im Bauch, in die Kür. Es lief besser, viel besser und so kämpfte sie sich auf den 10. Platz (von 17 Teilnehmerinnen) vor.
Am Sonntag beschlossen Kim und Sekina dann mit ihrer Kür für uns die Meisterschaften. Bei Sekina lief es dieses Mal viel besser. Mit 5x die Note 7,0 in der A- und 5x Note 6,8 in der B-Bewertung schob sie sich auf den dritten Gesamtplatz vor und fuhr mit ihrer ersten Medaille von einer Norddeutschen Meisterschaft nach Hause. Dafür erwischte es nun Kim. Es lief nicht so wie es sollte und konnte. Hatte sich der Boden über die Tage zu sehr verändert ? War der frisch umgeknickte Fußknöchel doch instabiler als gedacht ? oder sollte es einfach nicht sein ? Wie auch immer sie blieb unter ihren Möglichkeiten und viel leider auf den 7. Platz zurück. Sehr schade. Aber es einmal in die beste Einlaufgruppe geschafft zu haben, die Erinnerung bleibt.
Nicht immer ganz glücklich, so waren es doch schöne und erfolgreiche Tage. Und der nächste Wettkampf, die Deutschen Meisterschaften für Franziska und Sekina stehen auch bald vor der Tür.
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