| Geschrieben von: Claudia Olufsen | |||
| Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 22:03 Uhr | |||
Deutsche Meisterschaften 2009 in Heilbronn (28.07. - 02.08.)Tagebuch1.Tag: 28.07.2009Dieses Jahr machten Franziska, Sekina und ich mich auf zur Deutschen Meisterschaft nach Heilbronn. Wie immer bestand der erste Tag aus Anreise und Training mit Rollentest. Franziska war zufrieden, die Bahn gefiel ihr und entsprechend war auch ihre Trainingsleistung. Sekina hingegen schimpfte. Bereits die Auswahl der Rollen gestaltete sich etwas länger und so fand sich die richtige Kombination erst nach einigem hin und her. Dann, so fand ich, lief sie sich ein und mit jeder Trainingsminute wurde sie sicherer.
Nach dem Training ließen wir den Abend gemeinsam bei italienischer Pizza und Nudeln ausklingen. 2.Tag: 29.07.2009Unser Hotelzimmer ist klein. Es gibt auch keinen Schrank für unsere Sachen. Das Frühstück ist jedoch lecker und reichhaltig – also doch Glück gehabt.
Vormittags blieb etwas freie Zeit, die Frank und ich für eine Skatetour durch Heilbronn nutzten. In kürzester Zeit und bei herrlichstem Sonnenschein sahen wir eine ganze Masse an Sehenswürdigkeiten, hübschen Parkanlagen und den Neckar. Auch trafen wir nur nette, hilfsbereite Heilbronner, die mir ihre Hilfe anboten. So erfuhr ich u.a., dass der verbliebene Turm eines alten Klosters eine wunderschöne Aussicht bietet, jedoch abgeschlossen ist. Den zugehörigen Schlüssel kann man sich aber in der Nähe des Rathauses gegen Pfand abholen.
Dann stand wieder Training auf dem Programm. Zuerst Franziska. Auch heute lief es wieder gut und wir beide waren zufrieden. Nach 2-stündiger Pause und einer Runde Kniffel trainierte Sekina. Wenn auch noch nicht glücklich mit der Bahn, so gewöhnt sie sich immer mehr an die Fläche.
Dann sollte es aber schnell gehen. Wir brauchten bei der Hitze hier unbedingt etwas zu Trinken und vielleicht ein paar Süßigkeiten. Danach wollten Franziska und Sekina noch in der Stadt shoppen, was in einigen gefüllten Klamottentüten endete. Derweil die Herren und ich wiederholt einen leckeren Eisbecher in der vermutlich besten Eisdiele der Stadt genossen (Aussage einer Anwohnerin).
Zurück an der Rollschuhbahn sahen wir die Kurzkür der Meisterklasse Damen und freuten uns über eine schöne Leistung von Monika Lis. 3.Tag: 30.07.2009Heute war unser aller fast freier Tag – nur die Eröffnung und nach Lust die Kür der Meisterklasse Damen stand auf dem Programm.
Frank und ich wollten Skaten. In meiner Vorstellung sah ich mich durch eine grüne Landschaft, vielleicht auch in Sichtweite des Neckars, skaten. Dabei wollte ich ab und an ein schnuckeliges Städtchen besichtigen. Da hatte ich mich jedoch getäuscht. Trotz spezieller Skatekarte ging es von Stadt zu Stadt, über schlechten Asphalt oder Pflastersteinen. Außerdem waren die Radwege schlecht ausgeschildert, sodass wir nur mit der Wegsuche beschäftigt waren. Nach 18 der ursprünglich geplanten 70km drehten wir um und fuhren mit der Bahn zurück.
Weiter ging es dann per Auto zur Burg Guttenberg zu einem mittelalterlichen Mittagessen und über Bad Wimpfen, einer wunderschönen Fachwerkhäuserstadt, zur Rollschuhbahn.
Mit einer sehr guten Kürleistung, wovon besonders die Pirouetten hervorzuheben sind, wurde Monika Lis Deutsche Meisterin im Kürlaufen. Ihr erster Meistertitel bei den Meisterklasse Damen. 4.Tag: 31.07.2009Franziska musste heute ihre Kurzkür laufen. Daher gingen wir nur in die Stadt bummeln, bei New Yorker, H+M oder Galeria Kaufhof. Wir machten so manch ein Schnäppchen.
Danch wurde am Wohnwagen relaxt, geschminkt und Haare gestylt. Auch kamen die gerade erstandenen Ohrringe zum Einsatz.
Wir konnten mit der Kurzkürleistung zufrieden sein. Wenn auch nicht fehlerfrei, sodass beide Sprungelemente aufgrund des strengen Reglements nicht in die Wertung kamen, war der Doppel Lutz erstmals in einer Wettkampfkür rückwärts. Wenn ich dann noch bedenke, dass ihr kleiner Zeh gebrochen ist/war! 5.Tag: 01.08.2009Wir nutzten das schöne Wetter für ein Minipicknick in den Heilbronner Wertwiesen. Es ist eine hübsch angelegte Parkanlage. Dort verbrachten wir gerüstet mit Stühlen und Decken gemütliche 11/2 Stunden im Schatten.
Dann hieß es sich aber fertig machen. Sekina musste ihre Kurzkür laufen, Franziska ihre Kür. Sekina immer noch nicht ganz zufrieden mit Boden und Rollen lief eine gute Kurzkür. Axel, Doppel Lutz, Schritt und Waagepirouette waren in der Wertung. Ich war für ihren ersten Start bei den Deutschen Meisterschaften zufrieden. Anschließend lief Franziska ihre Kür. Wir haben beschlossen kein weiteres Wort darüber zu verlieren. Es war einfach Pech.
Nach der Siegerehrung gingen wir noch am Rathausplatz Eis essen. Einfach lecker! Und gemütlich. 6.Tag: 02.08.2009Den Abschluss der Deutschen Meisterschaft bildete die Kür der Junioren Damen, also Sekina. Um sie etwas besser in Schwung zu bekommen teilte ich das Warm-up in zwei Phasen. Und es klappte. Wenn auch nicht ganz fehlerfrei, so war ihre Kür gut. Der Doppel Rittberger klappte sowie Doppel Lutz, Salchow und Flip. Auch die Pirouetten waren schön.
Kurz nach der Siegerehrung, wir trauten kaum unseren Ohren, kam dann noch die Ansage vom "Hallensprecher" das Sekina für den Interlandcup 2009 in der Schweiz nominiert ist.
Danach ging es ab nach Hause.
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