| Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 09:55 Uhr | |||
11.Vettermann-Pokal 2011
Dieses Jahr fand der Vettermann-Pokal erstmals auf der Außenbahn im Poststdion statt. Für uns ein etwas ungewohnter Belag, der insbesondere ein kraftvolles Laufen erfordert. Als erstes waren die Freiläufer an der Reihe. Bei Alicia und Sharleen mit Startnummer 2 und 3 zeigte sich, dass mehr läuferische Power benötigt wird. Den Nutzen aus dieser Erkenntnis zogen alle nachfolgenden OSCerinnen mit Aylica, Caro und Sherin. Auch Vivi bei den Figurenläuferinnen präsentierte sich mit einem schönem Laufstil und bis auf einen Rittberger, den sie jedoch wiederholte, fehlerfreiem Kürprogramm. Schon in Dänemark habe ich mich über ihre Leistung gefreut. Aber hier gefiel sie mir noch besser. Danach kam die kleine Josi. Zum dritten Mal an einem Wettkampf dabei, lief sie schwungvoll, mit super Übersetzen und kraftvollem Abdruck. Da sie die Startnummer 1 hatte musste sie noch 14 Läuferinnen zittern und gespannt am Rand auf ihr Ergebnis warten. Belohnt wurde sie mit einem 3.Platz. Gratulation. René zum zweiten Mal bei den Schüler C Jungen am Start, hatte gute Konkurrenz. Auch war die Aufregung nach dem Kürvergessen in Haldensleben groß. So trafen wir uns noch morgens zu einem zusätzlichem Einlaufen. Der Einsatz hat sich gelohnt. Sauber Kür, Axel gestanden und die Pirouetten am Kürende drehten immer besser. René ging siegreich nach Hause. In der Nachwuchsklasse Mädchen startete Leila K. Mit ganz schönem Bammel nach der verpatzten Kür in Haldensleben wollte es Anfangs auch nicht so recht klappen. Dann lief es aber wie am Schnürchen: Axel, Doppel Tooloop, Doppel Salchow und eine nicht ganz so tolle, jedoch geschaffte, Waagepirouette. Sehr schöne Leistung, die auch mit einem 1.Platz belohnt wurde. Den OSC Tagesabschluss bildete Heike. Es klappte alles, wobei insbesondere die Broken Ancle mit 2 Umdrehungen hervorzuheben ist. Für ihre Leistung bekam sie auch ihre erste 5,0 in der B-Note. Eine super Note. Im Endergebnis waren sich die Wertungsrichter nicht ganz einig. Sie lief als einzige eine sturzfreie, saubere Kür, womit sie ein Wertungsrichter auf den 1.Platz setzte.
Der zweite Wettkampftag beinhaltete viele frierende Stunden. Keiner der Läuferinnen wollte ihre Trainingsjacke ausziehen. Es war in den ärmellosen Kleidern einfach zu kalt.
Den Wettkampf leitete Aurelia mit ihrer Kurzkür bei den Schüler B Mädchen ein. Leider wollte der Doppel Tooloop sowie Salchow nur im Einlaufen klappen. Aber die Kür am Nachmittag lief besser. Beide Sprünge gestanden sowie einen Doppel Rittberger und eine schöne Waagepirouette ra. Aurelia ist über die Osterferien doch ganz schön gewachsen und da musste sie sich noch auf die neuen Körperproportionen einstellen.
Sekina folgte mit ihrer Kurzkür. Doppel Lutz, Axel sowie eine superschöne Heel sind bei ihr hervorzuheben. Der Auftakt ihrer Kür war auch gut. Sauber gestandene Doppel Lutz-Doppel Flip-Kombi, Doppel Tooloop und eine lange Heel. Dann rutschte sie jedoch rückwärts in die Bande und lief unter Schock weiter. Nur langsam fand sie sich in die Musik und ins Programm und endete mit einer Heel-Broken Ancle-Waagekombination. Unsere beiden
unsere beiden Kleinsten, Elisabeth und Scarli, liefen erstmals bei den Freiläuferinnen. Elisabeth kämpfte noch etwas mit den neuen Rollschuhen. Jedoch waren alle Sprünge gestanden und mit konzentrierten Armbewegungen gefiel mir ihr Programm. Auch Scarlett stand alle Sprünge auf einem Bein und mit sauberem Auslauf. Sehr schön. Jetzt werden wir die Einfußpirouette in Angriff nehmen und der ganzen Kür noch etwas mehr Schwung geben. Auch bei den Freiläuferinnen, jedoch eine Altersgruppe höher, starteten Leila B. Und Noura. Beide liefen sauber und zeigten ihr Können. Noura muss jetzt die Einfußpirouette in Angriff nehmen, Leila B. Ihre Umdrehungen vermehren sowie den Tooloop sauber abspringen. So bleibt immer etwas zu tun, auch wenn ich mich über beide Kürprogramme sehr gefreut habe. Sophie lief nach zuvor bestandenem Kürtest bei den Schüler C Mädchen. Auch sie zeigte was sie kann: stand alle Sprünge sauber, drehte gute Pirouetten und präsentierte schöne Armbewegungen. Man sieht, das sie mit Dani fleißig an den Armen gearbeitet hat. Es ist schön zu sehen wie es bei Sophie vergangenen Winter „klick“ gemacht hat und sie mit nur ein paar Ausnahmen fleißig trainiert. Weiter so-jetzt müssen wir noch Schwung und Pepp in die Kür bringen.
Alles in allem viele erfreuliche Küren, manch eine schöne Platzierung, sehr viel Kälte und frieren und zwei anstrengende aber lohnende Tage.
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